Kennst du dieses Gefühl, wenn du dein Kind mal wieder angeschrien hast – und dich kurz danach einfach nur mies fühlst?
So diese richtig stechenden Schuldgefühle?
Du merkst sofort: Laut werden, rumschimpfen und das schlechte Gewissen danach – das bringt niemanden weiter. Schon gar nicht eure Beziehung. Und deinem Kind?
Es knabbert an seinem Selbstbewusstsein, statt es zu stärken. Kurz: Dieses Dauerschimpfen ist die Sackgasse, die keiner von uns will.
Und doch passiert es. Immer wieder.
Vielleicht fragst du dich gerade: Wie kriege ich endlich diesen inneren Frieden – obwohl ich Fehler mache?
Warum ist es überhaupt so schwer, die eigenen Fehler loszulassen? Und wie verdammt noch mal schaffe ich es, etwas daraus zu lernen – anstatt nur an mir selbst zu zweifeln?
GENAU da steigen wir jetzt Schritt für Schritt ein. Mit Geschichten, Tipps, Fakten – und einer Riesendosis Verständnis.

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Sei ehrlich: Alle Eltern kennen das. Und weißt du was? Gerade das macht dich zu einer liebevollen, reflektierten Mutter oder Vater.
Sommaire
- Was steckt wirklich hinter elterlicher Reue? Von Schuldgefühlen und dem Wunsch, alles richtig zu machen
- Wesentliche Schritte zur Überwindung elterlicher Reue
- Aus Fehlern lernen: Praktische Schritte zum inneren Frieden (und wie du das Grübeln bändigst!)
- Entspannt bleiben: Neue Wege im Familienalltag finden – und alte Glaubenssätze loslassen
Was steckt wirklich hinter elterlicher Reue? Von Schuldgefühlen und dem Wunsch, alles richtig zu machen
Manchmal ist es wie ein Hammerschlag: Du hast gerade laut gebrüllt – und kaum ist die Tür zu, kommt das schlechte Gewissen.
Reue. Schuld. Das Herz wird schwer.
Wusstest du, dass fast 80% aller Eltern angeben, sich regelmäßig nach einem Wutanfall bei ihren Kindern schuldig zu fühlen? Das habe ich letztens auf NetDoktor gelesen. Du bist also definitiv nicht allein!
Ich erinnere mich an eine Situation mit meinem kleinen Sohn. Die Milch ist übergeschwappt – Kleinigkeiten eigentlich – und trotzdem bin ich laut geworden. Kaum war es raus, hat es mich so gepackt: Warum habe ich so reagiert?
Die Reue? Sie ist wie ein uralter Reflex. Viele Experten sagen: Wir Eltern projizieren unsere Wünsche und Ängste auf die Kinder. Und wenn wir mal danebenliegen, tut es doppelt weh.
Eine Freundin, die Psychologin ist, hat mir mal so schön gesagt: „Schuldgefühle sind eigentlich Liebeserklärungen – nur fühlt es sich mies an.“ Fand ich genial! Denn…
Wenn du Schuld fühlst, heißt das: Dein Herz ist noch voll bei deinem Kind.
Klar kannst du das nicht dauerhaft so stehenlassen. Doch der erste Schritt ist immer – und das klingt total kontraintuitiv – sich selbst ehrlich zuzugestehen, dass Fehler normal sind!
Übrigens: Wenn du noch mehr zu diesem ersten, fiesen Gefühl nach dem Schimpfen lesen willst, schau mal hier vorbei – das hilft echt viele Eltern direkt nach dem Ausraster: Umgang mit dem schlechten Gewissen nach dem Schimpfen.
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Weil es uns an etwas erinnert, das uns wirklich wichtig ist: Wir wollen keine schlechten Eltern sein. Reue zeigt unser Herz.
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50 Multiple-Choice-Fragen mit Antworten und Erklärungen
Jetzt herunterladenWesentliche Schritte zur Überwindung elterlicher Reue
Zusammenfassung
| Kernaussagen | Weiterführende Informationen |
|---|---|
| Selbstverzeihung ist ein entscheidender Schritt, um elterliche Reue zu überwinden und inneren Frieden zu finden. | Mehr dazu unter Selbstverzeihung lernen. |
| Hilfe und Beratung können Eltern unterstützen, Wege aus der Schuldgefühlsfalle zu finden. | Informationen unter Elternberatung erhalten. |
Aus Fehlern lernen: Praktische Schritte zum inneren Frieden (und wie du das Grübeln bändigst!)
Okay, kurz und knackig – Reue ist menschlich. Vergib dir!
Aber wie geht das praktisch?
Hier ein paar erste Schritte, die bei mir – und bei vielen anderen Eltern – wirklich funktionieren:
- Atem anhalten, annehmen: Nicht gleich verurteilen. Nimm das Gefühl wahr und benenne es („Puh, ich hab Mist gebaut”).
- Kurze Pause einbauen: Geh raus, zähl bis zehn, trinke einen Schluck Wasser – unterbreche dein Gedankenkarussell.
- Mit deinem Kind sprechen: Trau dich, dich ehrlich zu entschuldigen. Kinder lernen durch Vorbilder. Ganz ehrlich – manchmal sitze ich abends auf dem Bett meines Sohnes, nehme ihn in den Arm und sage: „Das war heute blöd von mir.“
- Gedanken stoppen: Schreib dir manchmal alles von der Seele. Andere nennen das „Emotionsprotokoll“. Das hilft wirklich! Mehr dazu zum Beispiel bei MindDoc.
- Fokussieren auf das Lernen, nicht das Grübeln: Frag dich: „Was kann ich daraus nächstes Mal anders machen?“ Nicht: „Warum bin ich so schlimm?“
Das Schöne: Je öfter du dir das erlaubst, desto leichter wird’s. Vertrauen!

Mir fällt dazu die Geschichte von „Sabine“ ein (natürlich anonym). Sie hatte ewig das Gefühl, die schlimmste Mutter Deutschlands zu sein, weil sie wirklich oft geschimpft hat. Irgendwann notierte sie einfach abends in ein kleines Heft: „Was hätte heute besser laufen können – und wo war ich schon ein kleines bisschen geduldiger?“
Nach einigen Wochen, sagt sie, fühlte sie sich nicht plötzlich perfekt. Aber ruhiger und ehrlicher – das schon!
Ist eine Entschuldigung bei Kindern wirklich sinnvoll?
Wie kann ich das schlechte Gewissen nach dem Schreien schneller loswerden?
Wie merke ich, ob ich dabei mein Kind schon verletzt habe?
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Manchmal fühlt es sich an, als ob dieses Schuldgefühl und die Stimme im Kopf NIE ganz aufhören.
Stopp!
Es geht nicht darum, durch Schuld besser zu werden, sondern durch Neugier und Mitgefühl. Für dich selbst!
Ein Tipp von einer Bekannten, die in der Elternberatung arbeitet (ihr Trick hat schon vielen geholfen!): Nimm einen Gedanken zu deinem „Fehler“ bewusst und formuliere ihn um.

- Statt: „Ich bin immer so ungeduldig.“
- Besser: „Ich habe heute in einer schwierigen Situation mein Bestes gegeben – aber ich kann dazulernen.“
Das klingt klein, aber macht auf Dauer einen RIESEN Unterschied!
Du kannst dich auch bei Bedarf direkt an den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen wenden – dort gibt’s zahlreiche praktische Infos und Kontakte.
Übersicht: Negative Gedankenspirale vs. Selbstmitgefühl
| Kritische Gedanken | Hilfreiche Alternative |
|---|---|
| „Ich bin eine schreckliche Mutter/ein schrecklicher Vater“ | „Ich bin lernfähig – jeder Tag ist eine neue Chance.“ |
| „Jetzt habe ich alles kaputtgemacht“ | „Beziehungen wachsen gerade durch Offenheit und Versöhnung.“ |
Am Ende zeigt das Ganze nur: Du bist nicht falsch. Du willst wachsen. Und das ist das größte Geschenk für dein Kind!
Respekt!
Noch wichtiger: Sei freundlich zu dir selbst.
Und wenn du mal gar nicht weiterkommst, hol dir Unterstützung – dafür gibt’s Beratungsstellen, Elternnetzwerke und viel Austausch, zum Beispiel bei MindDoc.
Du bist auf einem guten Weg!
Wirklich.
Bleib dran.
Du bist mutig, ehrlich und lernwillig – das ist die größte Stärke. Niemals vergessen!
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